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Der Kallmünzer „Wärmegipfel“ war ein voller Erfolg

Auf Initiative von Bürgermeisterkandidat Martin Schmid fand im Pirkl-Saal der Fa. „ist“ eine Veranstaltung zur Wärmewende in Kallmünz statt. Martin Schmid hatte sieben Referenten aus der Marktgemeinde bzw. aus der Nachbargemeinde Holzheim a. F. eingeladen, die verschiedene Aspekte einer klimaneutralen Wärmewende in der Marktgemeinde Kallmünz beleuchteten. Die Veranstaltung war mit über 80 Besuchern sehr gut besucht und stand unter dem Motto „Wie könnte eine Wärmeversorgung in unserer Marktgemeinde in 10 Jahren aussehen?“


Martin Schmid machte mit Beginn der Veranstaltung deutlich, wie wichtig ihm dieses Thema ist. „Ich möchte damit einem oft geäußerten Informationswunsch nachkommen und zum anderen darlegen, wie ich als Bürgermeister ein so komplexes und schwieriges Projekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern stemmen würde“, so Martin Schmid in seinen Eingangsworten.


Die gewünschten Informationen lieferten die Vortragenden seines Teams „Wärmezukunft Kallmünz“:


- Marktrat Josef Wein gab einen Überblick über die derzeitige Gesetzeslage und künftigen Fördermöglichkeiten,

- Max Schmalzbauer referierte über das Thema zentrale Hackschnitzelheizung,

- Martin Rauch über Photovoltaik / Thermosolar als Wärmequellen,

- Stefan Maldoner über Luft- und Wasserwärmepumpen,

- Matthias Tönnis über Geothermie als Wärmeversorgungsmöglichkeit,

- Hans Mayer über das Thema Biogas und

- Ludwig Pirkl stellte seine derzeitigen und künftigen Kosten der Wärmeversorgung mit fossilen Rohstoffen dar und relativierte damit die Kosten, die bei der Umstellung auf klimaneutrale Wärmeversorgung zu erwarten sind.


In der anschließenden Diskussion wurden noch viele Nachfragen geklärt und weitere Anregungen vorgetragen. Viele Besucher zeigten Interesse an einer Informationsfahrt in eine Gemeinde, in der eine zentrale Wärmeversorgung schon verwirklicht wurde. Auch möchten viele Besucher im Team „Wärmezukunft Kallmünz“ mitarbeiten.

Martin Schmid machte am Ende der Veranstaltung nochmals konkret deutlich, wie er als Bürgermeister dieses Projekt mit den Bürgern aus der gesamten Marktgemeinde schultern würde:


„Wir sollten endlich tätig werden! Seit der Initiative von SPD und engagierten Bürgern im April 2022 ist viel zu viel Zeit ohne konkrete Schritte vergangen. Ich werde deshalb im MGR dafür kämpfen, dass endlich die Wärmeplanung vergeben wird, und zwar für die gesamte Marktgemeinde.“ Und Schmid weiter: „Sollte ich Bürgermeister werden, würde ich umgehend die Gründung eines Projektteams aus Markträten und Bürgervertretern für das gesamte Projekt und nach Vorliegen der Wärmeplanung Arbeitskreise einrichten mit den Betroffenen der verschiedenen Straßenzüge, in denen Fernwärme angeboten werden könnte.“


Schmid formulierte weitere Schritte seines Vorgehens: „Es muss auch der Bedarf bei Hauseigentümern schnellstmöglich abgeklärt werden. Das gilt natürlich auch für die Dörfer. Dort könnte möglicherweise auf bereits bestehende Strukturen – Stichworte Biogas und Hackschnitzel – zurückgegriffen werden. Und ganz wichtig - es muss bald geklärt werden, wer Träger bzw. Betreiber eines eventuellen Fernwärmenetzes sein kann bzw. sein soll.“


Schmid dazu: „Meine Meinung dazu ist klar: Wir sollten über eine Bürgergenossenschaft nachdenken! Dann bleibt das Ganze, auch und vor allem die Wertschöpfung, in unserer Hand!“ Damit beendete er die Veranstaltung unter großem Applaus.




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