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Wie geschützt sind wir vor Starkregenereignissen?


Symbolbild

Die Hochwasser- und Starkregenkatastrophe in Nordrein-Westfalen und Reinland-Pfalz zeigt einmal mehr die zerstörerische Kraft von Sturzfluten. Der Klimawandel wird nach Einschätzung aller Experten dazu führen, dass solche Ereignisse vermehrt eintreten werden. Dabei ist festzustellen, dass die Gefahren nicht mehr nur von Hochwässern durch ansteigende Flusspegel, sondern immer mehr auch durch unkontrolliert abfließende Wassermassen in der Flur entstehen.

Neben der Häufigkeit von Starkregen und Hochwasser nimmt auch die Intensität der Ereignisse zu, so dass es neben höchsten materiellen Schäden, leider auch zu Verletzten und sogar Toten kommen kann.

Somit sind vermehrt Menschen und Gebiete auch abseits der Flüsse betroffen.


Betrachtet man die Topographien der Ortschaften des Marktes Kallmünz, fallen einem sofort zahlreiche potentielle Gefahrengebiete ein, die aller Wahrscheinlichkeit nach einem derartigen Starkregenereignis nicht gewappnet sind.


Daher ist es aus unserer Sicht zwingend erforderlich, präventiv tätig zu werden, Gefahren zu analysieren und daraus abgeleitet mögliche Schutz- und Anpassungsmaßnahmen anzugehen und umzusetzen. Dies wird dem Markt Kallmünz finanziell erheblich belasten und über Jahre beschäftigen.


Doch die Zeit zu handeln ist jetzt!

Um fundierte Einschätzung und Entscheidungen im Marktgemeinderat zu treffen, stellen wir folgende Anfragen und Anträge:



Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen:

  1. Gibt es für den Markt Kallmünz Gefahrpotentialanalysen für Hochwasser und/oder Starkregenereignisse? Wenn ja, welche?

  2. Existieren dazu Schutzkonzepte gegen Hochwasser und/oder Starkregenereignisse? Wenn ja, welche?

  3. Gibt es für die Feuerwehren im Markt Kallmünz Szenarien für Hochwasser und/oder Starkregenereignisse, aus denen die Anforderung an Ausrüstung und Ausbildung abgeleitet werden können? Wenn ja, mit welchen Auswirkungen?


Außerdem beantragen wir:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt dem Marktgemeinderat alle bereits bestehenden bzw. aktuell in Arbeit befindlichen Informationen und Unterlagen zu Hochwasser und/oder Starkregenereignisse zur Verfügung zu stellen.

  2. Die Verwaltung wird beauftragt, zu eruieren, welche Vorsorgekonzepte (Sturzflutrisikomanagement, Starkregenkarten, etc.) inkl. Kostenabschätzung und Fördermöglichkeiten, es gibt.

  3. Alle diesbezüglich relevanten Informationen werden dem Marktgemeinderat zur weiteren Beratung vorgelegt.

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