SPD und engagierte Bürger Kallmünz dankten ehemaligen MGR Rainer Hummel
- SPD und engagierte Bürger
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Mit etwas zeitlichem Abstand zur Kommunalwahl am 8. März 2026 trafen sich Mitglieder und Sympathisanten der Wählergruppe SPD und engagierte Bürger Kallmünz im Weigert-Garten zu einem wunderschönen Sommerfest. „Wir wollten damit allen Danke sagen, die auf unserer Liste kandidierten und uns bei der Wählerwerbung unterstützten. Und wir wollten unserem langjährigen Mitglied im Marktgemeinderat Rainer Hummel einen gebührenden Abschied bieten“, so Marktgemeinderätin und SPD-Ortsvorsitzende Angela Weigert.
Auch im neuen Marktgemeinderat Kallmünz stellt die Wählergruppe SPD und engagierte Bürger wieder 3 Mandate. Seit dem 1. Mai vertreten Angela Weigert, Stephan Stoiber und Josef Wein die Wählergruppe im Marktgemeinderat. Es gab sogar leichte Zugewinne, jedoch reichten diese nicht aus, um ein viertes Mandat zu ergattern. „Damit haben die Bürger in unserer Marktgemeinde unsere besonders aktive Rolle im Marktgemeinderat sowie unsere intensiv gepflegte Bürgerbeteiligung belohnt“, ist MGR Josef Wein überzeugt. „Wir waren die treibende Kraft in der abgelaufenen Wahlperiode“, stellte Angela Weigert dazu fest, „und wir werden das auch weiterhin sein. Mit Stephan Stoiber anstelle von Rainer Hummel, wurde ein neuer, sehr aktiver Vertreter unserer Wählergruppe in den Marktgemeinderat gewählt. Als Ortsheimatpfleger kennt er die Besonderheiten unserer Ortschaften und Bedürfnisse unserer BürgerInnen bestens.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Würdigung der Marktgemeinderatstätigkeit von Rainer Hummel. MGR Josef Wein hielt die „Laudatio“. 18 Jahre lang vertrat Rainer Hummel dort die Interessen der Kallmünzer Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine und Organisationen in der Marktgemeinde. Drei verschiedene Bürgermeister amtierten in dieser Zeit in Kallmünz. Rainer Hummel war ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Wohl aller. In diesem Sinne mussten die Entscheidungen gerecht sein; noch so vehement eingeforderte Privatinteressen fanden seine Zustimmung nur, wenn sie auch der Allgemeinheit dienten. Sein besonderes Augenmerk galt den Vereinen. „Sie“, so betonte Rainer Hummel immer wieder, „sind das Rückgrat einer lebenswerten Gemeinde.“ Immer wieder mahnte er zur professionellen Arbeitsweise im Gremium. Kurzfristig eingeforderte Entscheidungen ohne ausreichende vorherige sachliche und finanzielle Begründung waren ihm ein Gräuel. „Mit Rainer Hummel verliert der Marktrat ein Mitglied mit besonders scharfem Sachverstand, strategischem Denken und Weitsicht. Seine Wertschätzung über Parteigrenzen hinweg war unübersehbar“, so Josef Wein in seinem Rückblick über das Wirken von Rainer Hummel im Marktgemeinderat.




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