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Aktuelles aus der Januarsitzung des Marktrates

Gasthaus zur Post – nicht mehr schön, langsam gefährlich!


Am 5. November 2019 beantragten wir Markträte von SPD und engagierten Bürgern, zu prüfen, ob für das Gebäude „Gasthof zur Post“ eine Anordnung zur Instandhaltung erlassen werden kann. Der Zustand des Anwesens ist allgemein bekannt. Es entwickelt sich zunehmend zu einem Schandfleck für Kallmünz. Wir sind aber auch der Meinung, dass von dort, z. B. durch lockere Dachziegel, eine nicht unerhebliche Gefährdung ausgeht. Die Fachkräfte der Verwaltungsgemeinschaft prüften unseren Antrag umfassend und eingehend und stellten fest: Die Marktgemeinde Kallmünz hat faktisch keine Möglichkeit, den Eigentümer des „Gasthauses zur Post“ zu veranlassen, dass Gebäude in einem ansehnlichen und nachhaltig sicheren Zustand zu halten. Lediglich bei direkter unmittelbarer Gefahr kann gehandelt werden.

Die Markträte Angela Weigert, Rainer Hummel und Josef Wein zeigten sich enttäuscht ob dieses Sachverhaltes. Sie regten an, das Landesamt für Denkmalpflege einzubinden um zu prüfen, ob von dieser Seite Unterstützung für die Sicherung des Gebäudes möglich ist. Außerdem baten Sie den 1. Bürgermeister, den Eigentümer anzuschreiben und ihn aufzufordern für die Sicherheit der Menschen im Umfeld seines Gebäudes zu sorgen.


Vereins- und Kulturheim Kallmünz – kann auch von politischen Parteien/Wählervereinigungen genutzt werden


Unser Vereins- und Kulturheim Kallmünz wird sehr rege von verschiedenen Vereinen und Organisationen genutzt. Es ist aus dem Vereins- und Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Gemeinderat Rainer Hummel von SPD und engagierte Bürger fragten bei der Marktgemeinde an, ob dieses Haus auch von politischen Parteien zu Veranstaltungen belegt werden kann. Nach langer und eingehender Diskussion war klar: ja, das Vereins- und Kulturheim kann künftig auch zu politischen Veranstaltungen genutzt werden.


Freiwillige Feuerwehr Kallmünz braucht Nachfolge für Löschgruppenfahrzeug „LF 8/6“


Seit 1992 ist das gute alte LF 8/6 im Einsatz. Jetzt, nach 28 Jahren, entspricht es nicht mehr den heutigen zusätzlichen Anforderungen. Zudem steigt der Reparaturaufwand stark an. Die FFW Kallmünz beantragte deshalb bei der Marktgemeinde eine Ersatzbeschaffung. Ihren Antrag begründeten die beiden Kommandanten Ulrich Hirschmann und Markus Burkhardt schriftlich eingehend und umfassend. Bei Ankauf eines (H)LF 10 ist mit Kosten von 300.000 € bzw. 330.000 € zu rechnen. Der Freistaat Bayern würde voraussichtlich 70.000 € bzw. 83.000 € beisteuern. Der Antrag wurde intensiv im Marktrat diskutiert. Insbesondere standen die Fragen im Mittelpunkt, welcher Fahrzeugtyp (HLF, MLF) soll beschafft werden und zu welchem Zeitpunkt.

Markträtin Angela Weigert fragte nach, ob der Landkreis Regensburg, so wie viele andere Landkreise, Finanzmittel zuschießen. Dies wurde verneint.

Gemeinderat Josef Wein verwies auf die umfassende und schlüssige Begründung der beiden Kommandanten für einen Ersatzbedarf in Form eines (H)LF 10. Er regte an, diesem Vorschlag zu folgen und für die Jahre 2020 und 2021 jeweils Finanzmittel im Haushalt bereit zu stellen um das Fahrzeug Ende 2021 erwerben zu können. In diesem Sinne soll nun in der anstehenden Finanzausschusssitzung das weitere Vorgehen geklärt werden.

Längere Gelbphase für sicherere Straßenüberquerung


Marktrat Josef Wein berichtete von mehreren Klagen die Verkehrsampel beim EDEKA-Markt betreffend. Demnach endet die Grünphase für Fußgänger sehr schnell, während das Ampelzeichen für die Fahrzeuge auf der Staatsstraße wiederum sehr schnell auf grün umschaltet. Langsame Fußgänger wurden deshalb schon mehrfach durch schnell anrollende Fahrzeuge gefährdet. Josef Wein regte an, die Gelbphase für Fahrzeuge zu verlängern, um den Fußgängern ausreichend Zeit zu geben, die Straße sicher zu überqueren.

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