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Aktuelle Neuigkeiten aus der letzten Marktratssitzung


Tiny-House soll gebaut werden dürfen!

Eine Kallmünzerin möchte eine „Minihaus“ bauen. Der Marktrat hat dafür eine Fläche (ca. 80 m²!) neben dem Baugebiet „Aufloch“ vorgesehen und dafür eine Bauvoranfrage beim Landratsamt eingereicht. Die dortige Naturschutzbehörde lehnt den Antrag ab, weil ein paar Hecken entfernt werden müssten (80 m²!). Die Frage im Marktrat war, ob die Marktgemeinde die Bauvoranfrage zurückziehen soll und damit die Möglichkeit zur Errichtung eines Tiny-Houses für eine Kallmünzer Bürgerin aufgibt. Andere sinnvolle Plätze gibt es nach intensivem Suchen nicht.

Gemeinderat Josef Wein sprach sich gegen eine Rücknahme des Antrages aus. Der Eingriff in die Natur ist mehr als marginal. Die Errichtung eines Tiny-Houses ist nicht nur die ökologischste Form der Schaffung von Wohnraum, es ist auch langfristig eine sehr nachhaltige Form des Wohnens. Der Antrag auf Bauvorbescheid soll deshalb unbedingt weiter verfolgt werden. Der Marktrat beschloss daraufhin, den Antrag aufrecht zu erhalten und auf eine Genehmigung für die Errichtung zu drängen.

Kreisverkehr an der Kreuzung St 2235 – St 2165

Wieder wurde über die vielen Unfälle an dieser Kreuzung diskutiert. Seit die Verkehrsplanken dort stehen, gab es keinen Unfall mehr. Diese können aber nicht die Dauerlösung sein. Vehement forderten Angela Weigert, Rainer Hummel und Josef Wein die Errichtung eines Verkehrskreisels. Unsere Argumente:

  • Ein Kreisverkehr ermöglicht ein flüssiges Ein- und Ausfahren in die Kreuzung und ist eine besonders verkehrssichere Art.

  • Ein Kreisverkehr verlangsamt den Verkehr in Richtung Amberg. Damit wird die Ein- und Ausfahrt in den Parkplatz, der unter dem Anwesen Gromer errichtet werden soll, ebenfalls sicherer.

  • Ein Kreisverkehr ermöglicht endlich die Anlage ein Fuß- und Radweges zum Recyclinghof. Viele Kallmünzer können diesen dann endlich auch ohne Auto erreichen.

Der Marktrat schloss sich diesen Argumenten an und beschloss, beim Straßenbauamt einen Antrag auf Errichtung eines Kreisverkehrs zu stellen.

St 2041 – Vermeidung von Verkehr durch Mautflüchtlinge

Immer mehr schwere LKW‘s schlängeln sich durch die Holzheimer Straße. Sie umgehen damit das Nadelöhr Autobahndreieck Regensburg und sparen obendrein Mautgebühren. Das wird zunehmend zum Ärgernis für die Anlieger. Schon vor 6 Jahren wandten sich die Anlieger per Unterschriftsliste gegen die zunehmende Lärmbelästigung. Jetzt endlich scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Allerdings ist das Ansinnen des 3. Regenstaufer Bürgermeisters und des 2. Holzheimer Bürgermeisters, den schweren Lastwagenverkehr über 12 t von ihnen fernzuhalten und stattdessen durch Kallmünz nach Burglengenfeld zu leiten, eher Politik nach dem Floriansprinzip. Josef Wein machte deutlich, dass damit die Anlieger der St 2235 noch stärker belastet würden. Marktrat Rainer Hummel forderte, die gesamte Strecke von der Autobahnausfahrt Oberpfraundorf bis Diesenbach / Regenstauf zu betrachten. Dazu gehört auch eine Ortsumgehung von Dallackenried. Deren Bewohner haben immer mehr unerträglichen Verkehr hinzunehmen. In der Folge sollte der Verkehr über die Brücke Heitzenhofen Richtung Regensauf gelenkt werden. Ortsumgehungen von Trischlberg, Buchenlohe, Eitlbrunn seinen nur sinnvoll, ebenso eine zusätzliche Autobahnauffahrt bei Diesenbach. Damit würden sehr viele Bürger vom Verkehrslärm entlastet. Diese Maßnahme ist zeitlich besonders dringlich, werden doch in einigen Jahre die Autobahnbrücke Sinzing und Teile der A3 saniert. Dies wird zu massenhaften Verkehr durch Kallmünz führen. Davor muss Abhilfe geschaffen werden, so Marktrat Josef Wein.

Planer für Spielplatz am Schmidwöhr und für Parkplatz unter dem Anwesen Gromer gesucht

Die Notwendigkeit dieser beiden Maßnahmen wird immer dringlicher. In Kallmünz fehlt seit langem ein Spielplatz im Inneren Markt. Darauf weisen wir seit langem hin. Vor 1 ½ Jahren wurde unser Antrag auf Errichtung eines Spielplatzes vom gesamten Marktrat gut geheißen. Bisher geschah nichts. Nun steht einer schnellen Planung und Umsetzung wirklich nichts mehr im Weg: Auch die Regierung der Oberpfalz hat eine Förderung in Aussicht gestellt. Auf Initiative von Josef Wein wird jetzt nicht nur die Planung des Parkplatzes in Angriff genommen, sondern auch ein Planer für den Spielplatz gesucht, so beschloss das nun auch der Gemeinderat.

Sanierungen der Naab- und Vilsbrücke

Beide Brücken leiden teilweise unter Altersschwäche. Die Naabbrücke beim Alten Rathaus wurde bei einer Untersuchung als besonders dringlich eingestuft. Eine Sanierung des westlichen Teils wird wohl Kosten von bis zu 1 Mio. € verursachen. Diesen Betrag müsste die Gemeinde selbst aufbringen. Nur wenn verkehrstechnische Verbesserungen, wie z. B. breiterer Gehsteig etc., geschaffen werden können, ist mit Zuschüssen des Freistaates zu rechnen. Das gleiche gilt für die Vilsbrücke. Auch hier würden bei einer Sanierung ca. 700.000 € anfallen. Markträtin Angela Weigert forderte hier einen breiteren Gehweg, um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen. Gleichzeitig könnte diese Maßnahme evtl. Zuschüsse ermöglichen.

Informationen auf App „Heimatfriedhof“

Angela Weigert wies auf die App „Heimatfriedhof“ hin. Diese App informiert über anstehende Beerdigungen in unserer Region. Immer weniger Menschen lesen die Tageszeitung. Damit erfahren sie evtl. für sie wichtige Sterbefälle nicht. Die App bietet hier Abhilfe. Angela Weigert forderte, die Marktgemeinde Kallmünz möge sich hier einbringen und so ihren Bürgern eine wichtige Informationsquelle an die Hand geben.


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