Das meinen wir dazu .... Aktuelles aus der Gemeindepolitik

27.01.2019

Ehemalige Plankmühle in Kallmünz

Wer durch die alte Regensburger Straße geht oder fährt, trifft unweigerlich auf einen Schandfleck in unserer Marktgemeinde: das unmittelbare Umfeld der ehemaligen Plankmühle. Seit mehreren Jahren ist das Grundstück mit einem unansehnlichen Bauzaun eingegrenzt. Dahinter sieht es wüst und unansehnlich aus. Es ist nicht abzusehen, wann oder ob der Eigentümer überhaupt daran denkt, diesen Schandfleck zu beseitigen. Allenthalben bemühen sich unsere Bürger und die Marktgemeinde, unseren Ort ansehnlich erscheinen zu lassen. Die Marktgemeinderäte von SPD und engagierten Bürgern wiesen in den Sitzungen schon mehrfach auf diese unschöne Situation hin und baten den Bürgermeister, den Eigentümer zu bitten, hier aufzuräumen.

 

Gewerbegebiet Dinau

Seit längerer Zeit wird die Ausweisung eines Gewerbegebietes bei Dinau, gegenüber Kollerhof, diskutiert. Wir unterstützen die Ausweisung eines Gewerbegebietes im Marktbereich. Mangels Alternativen sind wir mit dem Standort einverstanden. Unterschiedliche Auffassungen bestehen mit der Mehrheitsfraktion im Marktgemeinderat über die Vorgehensweise. Wir möchten

  1. vor einem dafür notwendigen Grundstückstausch, eindeutige Klarheit darüber besteht, dass die angedachte Fläche auch tatsächlich von allen einzubindenden Behörden als Gewerbegebiet akzeptiert wird und

  2. ein Bauträger die Bebauungsplanung, die Erschließung und den Vertrieb der Flächen auf eigene Rechnung und Kosten übernimmt.

Eine andere Vorgehensweise würde für die Marktgemeinde Kallmünz unkalkulierbare finanzielle Risiken mit sich bringen.

 

Kinderkrippe Kallmünz

die Kinderkrippe Kallmünz genießt einen sehr guten Ruf. Die Nachfrage nach Krippenplätzen übersteigt das Angebot. Bereits jetzt sind alle Krippenplätze für das Jahr 2020 vergeben. Sowohl in der Marktgemeinde Kallmünz als auch in der Gemeinde Holzheim entstehen derzeit weitere umfangreiche Wohnsiedlungen. Von einem weiteren Bedarf an Krippenplätzen muss ausgegangen werden.

Wir fordern, unverzüglich mit den Planungen für eine Erweiterung der Kinderkrippe Kallmünz, unter Einbeziehung der Gemeinde Holzheim, zu beginnen. Ein möglichst baldiger Beginn ist nicht zuletzt wegen des nur noch bis August 2019 laufenden Förderprogrammes des Bundes angezeigt.

 

Waldkindergarten für Kallmünz

Auch die Kapazitäten des Kindergartens reichen, zukünftig zusätzlich auch wegen der regen Bautätigkeiten in Holzheim, Duggendorf und Kallmünz, nicht mehr aus. Bereits jetzt bringen einige Eltern ihre Kinder in benachbarte Kindergärten. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Waldkindergarten in Burglengenfeld. Wir fordern deshalb, auch in Kallmünz, in Ergänzung zum jetzigen Kindergarten auch in Kallmünz einen Waldkindergarten zu errichten. Planung und Ortssuche sind am besten mit der zukünftigen Leitung des Kindergartens, z. B. Johanniter o. ä., abzustimmen. Einzubinden ist unserer Meinung nach auch die Kirchenstiftung als Trägerin des jetzigen Kindergartens. Wir meinen, es sollen auch die dortigen Kinder den Waldkindergarten nutzen können – und umgekehrt.

 

Spielplatz am Schmidwöhr

Vor ca. 1 Jahr beantragten wir im Marktgemeinderat die Errichtung eines Spielplatzes am Schmidwöhr. Viele Eltern warten z. T. schon mehrere Jahre auf einen Spielplatz im Inneren Markt. Im Mai 2018 fand dieser Antrag nach längerer Diskussion die Mehrheit des Marktgemeinderates. Besprochen wurde, in 2018 zu planen und im Jahr 2019 zu bauen. Die Mittel für die Planung waren im Haushalt 2018 vorgesehen. Die Regierung der Oberpfalz signalisierte, finanzielle Mittel aus der Städtebauförderung für passende Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Passiert ist bisher leider gar nichts. Wir fordern, unverzüglich mit den Planungen zu beginnen und die Umsetzung baldmöglichst anzuschließen. Eine Koppelung mit dem Bau einer Fußgängerbrücke über die Vils heißt, auf den St. Nimmerleinstag zu warten. Das wollen wir weder den dortigen Kindern noch deren Eltern zumuten!

 

Mobiles Funknetz

Viele Regionen unserer Marktgemeinde haben keinen oder nur sehr schlechten Mobilfunkempfang. Der Freistaats Bayern bietet ein Förderprogramm an, das Mobilfunknetz zu verbessern. Derzeit haben sich 50 bayerische Gemeinden, davon 11 aus der Oberpfalz, darum beworben. Die Marktgemeinde Kallmünz ist auch darunter. Beabsichtigt ist aber nur, den Mobilfunkempfang in und um Rohrbach zu verbessern. Wir halten das für zu kurz gegriffen. Wir meinen, alle Bürger unserer Marktgemeinde sollen die Chance auf einen guten Mobilfunkempfang haben. Wir fordern deshalb, die gesamte Gemeindefläche in den Antrag aufzunehmen. 

 

Fußgängerbrücke über die Vils

Schon seit mehreren Jahren verbreiten SPD und engagierte Bürger die Idee einer Fußgängerbrücke über die Vils. Dies schafft einen interessanten Rundweg für Kallmünzer Spaziergänger. Ein solcher Übergang bietet aber auch die Chance durch Anlegung eines Parkplatzes an der Staatsstraße Regensburg – Amberg Touristen dort parken zu lassen und sie über die Schmidwöhr in den inneren Markt zu leiten. Dies würde den inneren Markt durch weniger Verkehr entlasten. Die Idee einer Fußgängerbrücke findet nun immer mehr Anhänger und fand jüngst Aufnahme in den Antrag auf Fortführung der Städtebauförderung in Kallmünz. Eine Umsetzung in einigen Jahren rückt damit näher. Darüber freuen wir uns.

Allerdings gibt es auch Bedenken von Anliegern der Vilsgasse,  die negative Auswirkungen auf den Wasserabfluss und damit eine größere Hochwassergefahr befürchten. Diese Bedenken müssen berücksichtigt werden, z. B. durch die Art und Weise des Brückenbaus. Es dürfen nur schlanke, möglichst den Hochwasserabfluss kaum hindernde, Brückenlager gebaut werden. Über eine Verbesserung des Wasserabflusses links und rechts der Brücke ist nachzudenken. 

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