Sinnvolle Verbesserung für das Baugebiet Dallackenried erreicht!

 

Bürger wollen nicht in die Minderheit geraten

 

In der Oktobersitzung des Marktgemeinderates forderten die Markträte von SPD und engagierte Bürger eine Versammlung mit den Einwohnern von Dallackenried. Der Grund dafür war, die von der Fa. Münnich vorgelegte Änderung des Baugebietes und der Erhöhung auf 31 Bauplätze. Das, so argumentierten Angela Weigert, Rainer Hummel und Josef Wein, ist für den Ort Dallackenried mit jetzt gerade mal ca. 25 Häusern viel zu groß.

 

Und tatsächlich, in der Bürgerversammlung wandten sich fast alle Dallackenrieder Bürger gegen die Größe des Baugebietes.

 

Die Fa. Münnich legte nun einen geänderten Entwurf vor. Es bleiben die alten Grenzen des Baugebietes erhalten. Die Bauplätze darin werden kleiner. Die Bebauung geschieht in zwei Abschnitten – in Abschnitt 1 werden es 17 Bauplätze sein.

 

Die Gemeinderäte von SPD und engagierten Bürger forderten außerdem:

  • An einen Bewerber dürfen maximal 2 Plätze verkauft werden und der

  • Bauabschnitt 2 (max. 7 Bauplätze) darf erst begonnen werden, wenn 80% von Abschnitt 1 bebaut sind.

 

Landratsamt: Baugebiet Dallackenried kann sich negativ auf Baulandausweisung in Kallmünz auswirken

 

Markträtin Angela Weigert fragte in der Diskussion den Bürgermeister, ob bereits ein Schreiben des Landratsamtes eingegangen sei. In der Oktobersitzung forderten nämlich die Markträte von SPD und engagierten Bürgern auch eine Stellungnahme des Landratsamtes ein. Es müsse, so ihre Forderung, geklärt werden, ob eine großzügige Baulandausweisung in Dallackenried Auswirkungen auf Baulandausweisungen in Kallmünz hat.

 

Das Schreiben des Landratsamtes wurde nun in der Novembersitzung verlesen. Darin steht: Sofern Bauplätze in Dallackenried längere Zeit nicht bebaut werden, hat das Auswirkungen auf die Baulandausweisung in Kallmünz. Das Landratsamt empfiehlt deshalb ein Baugebot auf die Dallackenrieder Bauplätze zu legen.

Nach der Erfahrung der Fa. Münnich, die bereits mehrere gleichgeartete Projekte umgesetzt hat, wird ein Großteil der Bauplätze an Ortsansässige verkauft, oftmals für die Kinder oder Enkelkinder. Des weiteren rechnet die Fa. Münnich mit einem Abverkauft in den nächsten 2 bis 4 Jahren. Darum hat der Marktgemeinderat von einem Baugebot Abstand genommen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Vorhersagen der Fa. Münnich auch so eintreffen und das Vertrauen des Marktrates nicht ausgenutzt wurde.

 

Letztlich stimmte der Marktgemeinderat dem geänderten Bebauungsplan mehrheitlich zu. Nun geht es in das Beteiligungsverfahren, indem die Bürgerinnen und Bürger, sowie mehrere Dutzend Behörden Stellung nehmen können.

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