Spannende Diskussion mit den jungen Kallmünzern

08.01.2016

 

Zu einem Gespräch mit jungen Kallmünzern hatten die Marktgemeinderäte von SPD und engagierten Bürgern – Angela Weigert, Rainer Hummel und Josef Wein – sowie Christian Stolz eingeladen. In seiner Begrüßung wies Josef Wein darauf hin, dass die Altersgruppe bis ca. 35 Jahren im Marktgemeinderat nicht vertreten sei und ihre

Meinungen, Vorstellungen und Ideen zur Entwicklung der Marktgemeinde weitgehend außen vor bleiben. Die SPD und die engagierten Bürger möchten das ändern und künftig mit den jungen Bürgern regelmäßig Gespräche führen. Wie richtig diese Idee ist, zeigte die anschließende Diskussion.

 

„Ich bin mit meiner Familie wieder nach Kallmünz gezogen, weil ich diese herrliche Landschaft schätze, Kallmünz überschaubar ist und mit Kinderkrippe, Kindergarten sowie Grund- und Mittelschule alles für Kinder vorhanden ist. Was ich vermisse, ist ein regelmäßig geöffnetes Cafe und eine Trimm-Dich-Pfad“, meinte Max Woitusch.

 

Fremdenverkehr stärken

 

Ina Stahl gefällt, dass nach Kallmünz viele Fremde kommen und so die Gelegenheit besteht, immer wieder neue interessante Menschen kennen zu lernen. Sie bemängelte die hohen Kita-Kosten. „Wolle man wirklich etwas für junge Familien mit Kindern tun, dürften diese Kosten nicht zu hoch sein.“

 

Corinna Geisberger schätzt neben der tollen Landschaft die günstigen Mietkosten. Sie sieht noch viele ungehobene Potentiale im Fremdenverkehr. Es müsse ein Konzept ausgearbeitet werden, damit die „Gäste noch viel mehr Geld da lassen, als das derzeit der Fall ist.“  Ideen dazu gibt es viele, diese brauchen nur ausgearbeitet und umgesetzt zu werden.

 

Pauline Penner sprach die fehlende schnelle Busverbindung nach Regensburg an. Nur eine direkte Buslinie am Morgen ist zu wenig. Diese könnten Kallmünzer nutzen und Regensburger, die nach Kallmünz wollen. Sie kann sich einen Wasserspielplatz an der Vils im Bereich des Verwaltungsgebäudes vorstellen, für einheimische Kinder und Gäste. Reizvoll fände sie auch einen Wochenmarkt am Marktplatz. Andere Gemeinden dieser Größenordnung hätten das.

 

Bauplätze für junge Kallmünzer

 

Mehr Bauplätze für junge Kallmünzer forderte Andreas Gallhuber. Für ihn ist es unverständlich, dass die Fläche hinterm Fuchsenbügel nicht schon längst als Baugebiet ausgewiesen wurde. Das wäre das attraktivste und beste Bauland in Kallmünz. Dafür bekam er einhellige Unterstützung.

 

„Wir brauchen eine angemessene Turnhalle.“

 

Franziska Bayerl hätte gerne eine aktivere Internetseite der Gemeinde. Dort sollten möglichst alle Informationen zeitnah eingestellt werden. Sie und Andreas Bauer forderten endlich eine den heutigen Bedürfnisse angepasste Turnhalle. Die jetzige Situation ist unhaltbar und für den Markt Kallmünz unwürdig. Sie bezweifeln, ob die angestrebte Sanierung einen zeitgemäßen Standard bringt. Deshalb verlangten sie, und das fand viel Zustimmung, dass die Nutzer/aktiven Sportler in die Planung und Umsetzung mit einbezogen werden. Äußert sinnvoll wäre z. B. eine mobile Bühne, um die Nutzungsmöglichkeiten erweitern zu können.

 

Feuerwehr in veralteten Anzügen

 

Stephan Maldoner berichtete von total veralteten und tlwe. nicht mehr zulässigen

Feuerwehranzügen. „Es ist unverantwortlich, Feuerwehrleute mit dieser Ausrüstung in die Brandbekämpfung zu schicken“, so Maldoner.

 

Lagerhaus: Gewerbegebiet für kleiner Betriebe?

 

Lange und ausgiebig diskutierten die „jungen Kallmünzer“ über die Folgenutzung des Lagerhauses. Dieses wird bekanntlich voraussichtlich 2017 schließen. Mache dort Wohnbebauung Sinn oder sollten mehrere kleinere Gewerbebetriebe dort beheimatet werden.  Eine Mehrheit neigte zu letzterem Vorschlag, auch weil das geplante Gewerbegebiet in Dinau als nicht besonders attraktiv angesehen wird.

 

Die Anwesenden waren sehr begeistert von der Idee dieses Gespräches und vom Verlauf der Diskussion. Die Markträte Angela Weigert, Rainer Hummel und Josef Wein versprachen, sich intensiv für die dargelegten Anliegen einzusetzen und diese Gespräche fortzuführen.

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