Kommentar: Gehen Familien mit Kindern leer aus?

27.03.2016

 

Die 7 neuen Bauplätze werden verlost.


Die Marktgemeinde Kallmünz hat nach langer Zeit mal wieder 7 Bauplätze zu vergeben – 6 an der Mathias-Zintl-Straße, 1 unterhalb des Sportplatzes. Viele junge Kallmünzer Familien mit Kindern würden gerne hier bleiben oder wieder zurückkommen. Kallmünz könnte sie dringend brauchen: Die Kinderkrippe wird derzeit mit Kindern aus Burglengenfeld aufgefüllt. Der Kindergarten könnte noch besser ausgelastet werden. Ganz zu schweigen von der Grund- und Mittelschule, die Schülerzahl entwickelt sich seit langem rückwärts. Viele Millionen € hat die Marktgemeinde Kallmünz in den letzten Jahren in Bau, Erhalt und Betrieb dieser notwendigen Einrichtungen investiert. 


Die Entwicklung der Bevölkerungszahl in Kallmünz?  Sinkt ebenfalls. 


Was könnte die Marktgemeinde Kallmünz aktuell dagegen tun? Sie könnte die zur Verfügung stehenden Bauplätze an Familien mit Kindern vergeben. Rechtlich ist das kein Problem. Viele Gemeinden machen genau dies. Sie möchten die Bevölkerungszahl halten, Kinderkrippe, Kindergarten, Schule wieder auffüllen. Die Infrastruktur, wie Abwasseranlagen, Einkaufsmöglichkeiten etc. halten und optimal nutzen. 

 

Was geschieht in Kallmünz? Die schwarze Mehrheit im Marktgemeinderat beschließt, die Bauplätze zu verlosen. Fazit: Familien mit Kinder brauchen Glück, wenn sie in Kallmünz an einen Bauplatz kommen wollen. 

 

SPD und engagierte Bürger, die Grünen und die Freie Liste Umland haben 2 Konzepte erarbeitet, wie Familien mit Kindern Baumöglichkeiten in Kallmünz bekommen könnten. Diese Konzepte lehnte die Mehrheit des MGR-es bei der Vergabe der Bauplätze ab. Es stellt sich die Frage: Warum?
 

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